Das Autohaus Lampa im Wandel der Zeit

 

 

Noch in diesem Jahr soll ein moderner Werkstatt-Neubau auf dem hinteren Gelände des Autohauses Lampa errichtet werden. Geplant ist im ersten Bauabschnitt eine Werkstatt für Karosseriearbeiten sowie eine Rädereinlagerungshalle.

 

Doch warum kommt es überhaupt zu dem Schritt der Betriebsmodernisierung und wie ist das Autohaus Lampa eigentlich entstanden?

 

Der Gründer Franz Lampa war ursprünglich Flugzeugbauer und Flugmotorenschlosser. Nach dem 2. Weltkrieg war die wirtschaftliche Situation schwierig, sodass Franz Lampa keine Arbeit für diesen Beruf fand und deshalb bei Opel Gelshorn in Lingen als Kfz-Mechaniker tätig wurde. Diese Arbeit machte ihm so viel Freude, dass er sich im Jahre 1955 in Lengerich – zunächst an der Frerener Straße – mit einem Lehrling selbstständig machte. Das Unternehmen wuchs, der Platz wurde knapp und das Grundstück an der Handruper Straße war perfekt für ein Autohaus. So wurde im Jahre 1958 der erste Grundstein am heutigen Standort gelegt.

 

Heute,  59 Jahre nach der Gründung, hat das Autohaus Service-Verträge für Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge und Skoda sowie einen Handelsvertrag für VW. Audi, VW und VW Nutzfahrzeuge sowie alle anderen Marken werden auf Vermittlungsbasis verkauft. Eine freie Tankstelle und eine Waschanlage runden das Angebot ab.

 

Doch wo viel und fleißig gearbeitet wird, da leidet auch das Gebäude samt Inventar. Viele Um- und Anbauten erfüllten zwar lange Jahre gute Zwecke, allerdings werden die Anforderungen durch die Hersteller, die Kunden und nicht zuletzt durch den jetzigen Geschäftsführer Alfred Lampa immer höher. Um hervorragenden Service leisten zu können, benötigen die Monteure nicht nur Platz, sondern auch immer spezifischere und moderne Werkstattausrüstung. Besonders zum Tragen kommt das Thema Werkstattausrüstung bei Karosseriearbeiten. Um möglichst einfaches, gesundheitsschonendes Arbeiten zu gewährleisten, bedarf es spezieller Einrichtungen, die in den alten Räumlichkeiten nicht unterzubringen sind. Somit kommt die Modernisierung nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den Kunden zu Gute.

Eine weitere Serviceleistung des Autohauses Lampa ist das Einlagern von Rädern. Mittlerweile werden dort über 400 Satz Räder verwahrt – was auch vor Kriminellen nicht unbekannt blieb. Im Jahr 2010 wurde  eingebrochen, insgesamt 40 Satz Räder wurden entwendet. Eineinhalb Jahre später, im Spätherbst 2012, wurde erneut versucht, Räder zu stehlen, doch dieses Mal erfolglos. Diese Einbrüche gaben den endgültigen Grund zum Bau der neuen Werkstatt. Bei der Gelegenheit wird ein ganzer Trakt dem Reifengeschäft gewidmet: Von Auswuchten bis Einlagern und Waschen wird das Serviceangebot beibehalten sowie ergänzt.

Bereits Anfang 2015 soll der erste Teil des Neubaus stehen, ein baulicher 15-Jahres-Plan existiert ebenfalls. „Stillstand ist Rückgang“ lautet das Motto, deshalb wird immer Bewegung auf dem Hofe Lampa bleiben, um noch viele Jahre für die Kunden da zu sein.

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